Wasser sparen im Garten

Mar 14, 2016 by

Durchschnittlich verbraucht jeder Deutsche täglich 5 l Trinkwasser für seinen Garten. Damit kommen wir auf eine jährliche Menge von 1825 l pro Person. Das entspricht ungefähr 4 % des totalen Verbrauchs an Frischwasser in Deutschland. Viele Personen benutzen den Garten um ihren Stress abzubauen. Wenn alle verantwortlich mit dem Wasser im Garten umgehen, kann ein großes Einsparungspotenzial ausgenutzt werden.

Bei der Planung eines Gartens sollten Hobbygärtner die geeignete Wahl der Pflanzen bedenken. Durch die Auswahl der richtigen Pflanzen kann eine Menge Wasser eingespart werden. Die bewusste Auswahl dieser Pflanzen erleichtert deren Pflege bei längerer Abwesenheit, da auf eine regelmäßige Bewässerung verzichten werden kann.. Es gibt viele Pflanzenarten die auch mühelos längere Trockenperioden ohne Schäden überstehen.

Besonders viel Wasser wird verbraucht, wenn man Flächen im Garten reinigen muss. Durch den Einsatz von Hochdruckreinigern steigt der Wasserverbrauch enorm. Die konventionelle Reinigung mit Eimer und Schrubber führt meistens zu noch besseren Ergebnissen und hilft uns Trinkwasser zu sparen. Selbst das Abspritzen mit einem Schlauch verbraucht sehr viel Wasser.

Für die Pflege des Garten bestehen Möglichkeiten das Regenwasser zu nutzen. Es ist umsonst und verbraucht keine kostbaren Trinkwasserressourcen. Durch geeignete Behälter, die man leicht an die Regenrinne anschließen kann, entsteht durch das Auffangen des Regens ein Vorrat. Das Wasser eignet sich sogar noch viel besser für die Bewässerung von Pflanzen und Rasen. Es gibt mittlerweile Regenwassertonnen, die sich in ihrem Garten optisch integrieren lassen. Sollte der Anblick der Regentonne nicht gefallen, können diese mit Baumstämmen oder Hecken verstecken werden. Wer größere Mengen benötigt, kann in eine Zisterne investieren. Die Installation ist zwar einiges aufwändiger, kann sich aber bei großen Bedarf an Frischwasser rentieren. So bleibt das Wasser auch über längere Zeiten frisch und algenfrei.

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Wasser sparen mit Geschirr- und Waschmaschinen

Mar 14, 2016 by

Einer der größten Verbraucher in jedem Haushalt ist die Waschmaschine. Heutzutage werden Modelle angeboten die spezielle Sparfunktionen anbieten. Trotzdem sollte immer maximale Menge an Wäsche in einem Waschvorgang gewaschen werden, um die benötigte Wassermenge optimal auszunutzen. Zwar verbrauchen neue Maschinen mittlerweile 40 % weniger als die Waschmaschinen aus den neunziger Jahren, trotzdem ist der Wasserverbrauch immer noch sehr hoch. Beim Kauf einer Maschine sollte auf die Angaben in Bezug des Wasserverbrauchs geachtet werden. Der Hersteller ist  seit einigen Jahren dazu verpflichtet diese anzugeben. Auch dort bestehen große Unterschiede. Abgesehen von dem Beitrag   des Umweltschutzes  können die Wasserkosten gesenkt werden.

Auch Geschirrspülmaschinen  arbeiten wesentlich effektiver und sparsamer als durch die manuelle Reinigung. Ein Vorspülen des Geschirrs ist nicht mehr notwendig ist. Eine Spülmaschine sollte nur in Betrieb gesetzt werden wenn ihre Kapazität voll ausgenutzt worden ist. Die meisten modernen Geräte sind mit speziellen Sparprogrammen ausgestattet. Bei nur leicht verschmutzten Geschirr sind diese Programme absolut ausreichend. In den meisten  Anleitungen der Geschirrspülmaschinen befinden sich im Idealfall Angaben zu den optimalen Mengen von Seifen und Klarspülern, um die Umwelt mit dem verschmutzen Wasser so wenig wie möglich zu belasten. Diese Angaben beziehen sich auf  intensive Proben der Hersteller.

 

Dadurch bieten modernen Maschinen  viele Möglichkeiten Wasser zu sparen. Unter Beachtung dieser Angaben des Herstellers, vermehrtes Ausführen des Sparmodus, genaue Füllmengen ist die Basis geschaffen, um Wasser zu einzusparen.

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Wasser sparen in privaten Haushalten

Mar 14, 2016 by

In Deutschland werden täglich mehr als 127 l pro Tag pro Person verbraucht. Davon werden nur 3 l Wasser zum Kochen und Trinken benutzt. Der größte Verbraucher in einem Haushalt ist die Toilettenspülung. Hier kann man am effektivsten anfangen Wasser zu sparen. Moderne Wasserspülung mit Spartasten bieten die Möglichkeit den Wasserbedarf stark zu reduzieren. Falls über ein älteres Modell verfügen wird, kann eine Wasserstop Taste eingebaut werden. Diese erlaubt es bei jeder Spülung nicht den kompletten Inhalt zu lehren, sondern versorgt die Tasse nur so lange wie der Knopf gedrückt ist. Durch diese einfachen Maßnahmen reduziert sich die Menge, die bei jedem Spülgang verbraucht wird. Eine weitere Möglichkeit des Wassersparens ist die Hineingabe von Steinen, die in den Spülkasten gelegt werden. Je nach Menge dieser Steine wird das Wasservolumen reduziert.

Es werden rund 150-200 l zum Füllen einer Badewanne benötigt. Beim Duschen beträgt der Wasserverbrauch nur ungefähr 80 l. Ein weiteres Einsparen von Wasser wird anhand eines geringen handwerklichen Aufwands erreicht.  Durch die zusätzliche Anbringung einer Start Stopp Taste in der Dusche, wird die Wasserzufuhr getrennt, wenn sie nicht benötigt wird.

Der unnötige Verbrauch von Wasser beim einseifen wird so vermieden. Sanitärhandel können bieten Wassersparbrausen an, die den Wasserstrahl mit Luft anreichern und dadurch den Wasserverbrauch noch verringern

Der Einsatz von Strahlregeln ist gesamten Haus zu empfehlen. Im Gegensatz zu den Standardarmaturen vermischen Luft Strudler den Wasserstrahl mit Luft und reduzieren damit den Verbrauch. Dient ein Waschbecken nur zum Hände waschen  oder zum Spülen, kann der Einsatz von Eckventilen große Wassermengen einsparen. Diese Ventile erlauben es, beim

Einseifen der Hände den Wasserfluss zu unterbrechen.

Das Wichtigste ist, das man sich über den unnötigen Wasserverbrauch im Klaren wird und bewusst den eigenen Wasserverbrauch analysiert. Durch diese Erkenntnis fällt es leicht  Wasser und zugleich Geld einzusparen, ohne die Umwelt noch mehr zu belasten.

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Wie kann ein Wasserturm eine nachhaltige Wasserlösung sein?

Mar 14, 2016 by

Ab 1840 wurden in Deutschland Wassertürme zu Versorgung für den Trinkwasserbedarf eingesetzt. Im 19. Jahrhundert kam es dann zu flächendeckenden Versorgungslinien in deutschen Großstädten. Die Wassertürme hatten die Funktion, den Wasserdruck zu den einzelnen Abnehmern immer konstant zu halten. Den größten Vorteil boten sie aber bei der Trennung von Trinkwasser und verschmutzten Wasser. Da die Industrie in dieser Zeit stetig anwuchs und noch keine geregelten Abwassermöglichkeiten hatte, wurden die Abwässer einfach in die nächsten Flüsse geleitet. Das gleiche passierte mit den Abwässern aus den Haushalten. Durch die Verschmutzung des frischen Trinkwassers war die Gefahr von Epidemien sehr groß.

Wassertürme halfen dabei Frischwasser getrennt aufbewahren zu können. Technisch gesehen bieten sie die Möglichkeit, ein Versorgungsnetz aufzubauen, ohne auf große Pumpen oder Versorgungssysteme zurückgreifen zu müssen. Es wird nur ein System benötigt das die Wasserbehälter immer wieder auffüllt. Dieses geschieht durch eine Füll Pumpe, die in der Nähe des Frischwasserreservoir liegen sollte.

 

In den Entwicklungsländern, die noch über keine geregelte Frischwasser Versorgung verfügen, bieten Wassertürme große Vorteile. Da in ihnen der Wasserdruck immer konstant bleibt, können dadurch lange Leitungswege versorgt werden. Die meisten Problemzonen in den Entwicklungsländern haben kein Abwassersystem, dass Frischwasser von den verschmutzten Abwässern trennen kann. Die Benutzung von Wassertürmen vermindert so die Gefahr von Krankheiten durch verschmutztes Wasser. Der Energieaufwand für die Befüllung der Wassertürme wird nur an einem Punkt benötigt. Eine flächendeckende Energieversorgung für ein Pumpensystem ist dadurch nicht mehr notwendig.

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Der Wasserverbrauch in Deutschland und Einsparungsmöglichkeiten

Mar 14, 2016 by

Der Wasserverbrauch pro Kopf in der Bundesrepublik Deutschland fiel in den vergangenen Jahren stetig. Wurde noch 1990 140 l Wasser pro Kopf verbraucht, so sind wir heute bei 120 l pro Kopf angekommen. Prinzipiell ist das eine sehr positive Entwicklung. Bei der Berechnung der Daten wurde festgestellt, dass über 40 l von dem gesamten Verbrauch für die Toilettennutzung benutzt wurde. Durch Baden und duschen verbraucht der deutsche Mitbürger durchschnittlich 37 l täglich. Man geht davon aus, dass die Einsparungen in den letzten Jahren durch eine gute Informationspolitik erreicht wurden. Da wir schon im Kindesalter lernen beim Zähneputzen den Hahn zu zudrehen oder besser zu duschen als zu baden, verwenden wir diese Praktiken später automatisch.

In manchen Städten muss man sich sogar auf eine geringere Menge Wasser in der Toilettenspülung einstellen. In Hamburg zum Beispiel, müssen Abflussrohre mit Frischwasser durchgespült werden um Reste aus den Leitungen zu befördern. Der Druck der normalerweise durch die Wassermenge der Toilettenspülung erzeugt wird, reicht nicht mehr aus, um die Rohre sauber zu halten. Die Stadt musste also mit Frischwasser die Rohre reinigen, damit sich durch die liegengebliebenen Reste keine Keime bilden.

 

Erschreckende Tendenzen sieht man vor allem bei dem indirekten Wasserverbrauch in Deutschland, der bei der Produktion von Verbrauchsgütern anfällt, die wir täglich konsumieren. Durchschnittlich werden 16.726 l Wasser benötigt um 1 kg Rindfleisch herzustellen. Mit dieser Menge könnte eine Person ca. 140 Tage lang auskommen. Damit aber noch nicht genug, selbst für 1 kg Käse werden durchschnittlich 5288 l Wasser benötigt. Wenn man dies als Grundlage für zukünftige Einsparungen nimmt, konsumiert ein Vegetarier im Vergleich zu jemanden, der sich mit Fleisch ernährt, nur die Hälfte an Wasser.

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