Das MGM Casino Resort in Las Vegas

Mar 14, 2016 by

Las Vegas ist eine der wohl unnatürlichsten Stellen auf unserer Erde. Mitten in der Wüste in Nevada wurde eine Stadt gebaut, die jährlich 40 Millionen Personen empfängt. In einer unnatürlichen Umgebung und für den Menschen unnormaler Form, wurde ein künstliches grünes Paradies geschaffen. Alle Ressourcen die nötig sind um eine so große Menge von Touristen anzulocken, müssen von außerhalb eingekauft werden. Die einzige Möglichkeit an natürliches Wasser zu kommen, ist der Colorado River. Dieser fließt in den unnatürlichen See Lake Mead, der durch den Hoover Staudamm entstand. Der Verbrauch des Staats stieg in den letzten Jahren so an, dass der künstliche See über 30 m seines Wasserstandes verlor.

Obwohl die Casinos in Las Vegas nur einen kleinen Teil an der Wasserverbrauch der Stadt beitragen, wurden in dem MGM Casino große Einsparungsmaßnahmen eingeleitet. Die Geschäftsführung versuchte die größtmögliche Wassermenge einzusparen ohne dass die Besucher eingeschränkt wurden. Um den höchst größten Erfolg zu erzielen, wurden spezielle Duschköpfe entwickelt, um möglichst viel Wasser einsparen zu können. Den Besucher fällt gar nicht auf das er beim Duschen viel weniger Wasser zur Verfügung hat. Als zweite große Maßnahme wurden alle Klimaanlagen der Anlage modernisiert. Abgesehen von den großen Spielhallen und den Vorführräumen, müssen fast 700 Hotelzimmer täglich auf Temperatur gehalten werden. MGM beziffert die Einsparungen in den letzten Monaten mit über 5 Millionen l Wasser.

Damit ist das Wasserproblem von Las Vegas bei weitem noch nicht gelöst. Die Hotelanlage, die bis zu 109.500 Gäste täglich bewirtschaften, benötigen nur rund 8 % des kompletten Wasserverbrauchs der Stadt. 92 % des gesamten Wasserverbrauchs geht auf Kosten der Privathaushalten. Das Einsparungspotenzial bei den Privathaushalten ist somit eines der wichtigsten Faktoren für die Zukunft von Las Vegas.

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