Wasser sparen bei der Jeansherstellung

Mar 14, 2016 by

Der Druck der Konsumenten zeigt langsam auch in der Textilindustrie Wirkung. Denn besonders hier werden große Mengen an Wasser benötigt. Für die Erstellung einer Baumwoll-Jeans werden durchschnittlich 8000 l Wasser verbraucht. Größtenteils wird dieses Wasser in den Färberanlagen der Industrie benutzt. Seitdem die Zahlen öffentlich zur Verfügung stehen, setzen die Verbraucher die Unternehmen merklich unter Druck.

Der Jeanshersteller Levis stellte vor kurzer Zeit eine neue Hose vor, die 95 % Wasser bei der Veredelung des Produktes einspart. Da dieser Prozess aber nur den kleinsten Teil des Wasser- Verbrauchs bei der Herstellung darstellt, ist der gewünschte Erfolg beim Verkauf dieser Hose nie eingetreten. Trotzdem konnte durch diese Einsparungsmaßnahmen Wasser für mehr als 157.000 Menschen jährlich zugänglich machen. Im gesamten ist diese Entwicklung sehr positiv, aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn man bedenkt, das zweieinhalb Mal mehr Personen an Wassermangel leiden als in den vereinigten Staaten leben, ist das ein nichtssagender Erfolg.

Es werden immer mehr Verbrauchervereine gegründet, die sich dafür einsetzen die Konsumenten über den immensen Verbrauch der Industrie zu informieren. Nur mit einer guten Aufklärung und durch Veränderung des Konsumverhaltens kann man die Industrie zwingen, sich mehr für die Umwelt einzusetzen. Solange Wasser noch keinen großen Kostenfaktor in der Industrie darstellt, wird diese versuchen nichts zu unternehmen.

Die Organisationen, Wortlaut. Org., hat sich besonders um die Interessen für die an Wassermangel leidenden Weltbevölkerung  eingesetzt. Zwar besteht seit 2003 international das Menschenrecht auf frisches Trinkwasser, aber die Erfolgsresultate sind immer noch zu gering dieses auch zu gewährleisten

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