Wasserrechte und Wasserverbrauch

Wasserrechte und Wasserverbrauch

Wasserrechte sind in Deutschland kommunal geregelt. Die einzelnen Kommunen müssen sicherstellen, dass überall Trinkwasser vorhanden ist. Im Jahre 2000 entwickelte die EU eine Wasserrahmenrichtlinie, an die sich die Mitgliederländer halten sollen. Da die Gegebenheiten in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich sind, versucht die Richtlinie sich darauf zu beschränken die Qualitätsziele für Trinkwasser aufzustellen. In Deutschland wird der Reinheitsgrad für Trinkwasser in der DIN 2000 festgelegt.

preview_COLOURBOX1529658

In der Vollversammlung der Vereinten Nationen wurde 2010 das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser weltweit anerkannt. Dabei ging man davon aus, dass das Recht auf Wasser eine Voraussetzung ist, für das Menschenrecht auf Leben, angemessene Ernährung und medizinische Versorgung. 122 Staaten stimmten dem Beschluss zu, 41 enthielten sich ihrer Stimme, darunter auch Kanada und die USA. Damit wurde weltweit das Recht auf eine angemessene Trinkwasserversorgung geregelt. Das ist aber nicht überall wirklich so der Fall.

 

Heute schon hat die Hälfte der Weltbevölkerung zu wenig Wasser. Man kalkuliert, das im Jahre 2050 zwei Drittel der Menschheit mit akuter Wassernot leben müssen. Im Moment stirbt alle 8 Std. ein Kind an den Folgen von verseuchten Wasser. Wenn der Verbrauch von Wasser nicht in absehbarer Zeit eingeschränkt wird, oder sich neue Möglichkeiten ergeben um Trinkwasser zu generieren, wird in wenigen Jahren die Problematik der Trinkwasserversorgung steigen. Dabei kann jeder seinen Anteil dazu leisten, vorsichtiger mit dem Trinkwasser umzugehen und so seinen Verbrauch für die Zukunft anzupassen.